Köln: Erzbischöfliches Priesterseminar

Köln: Erzbischöfliches Priesterseminar (Marzellenstr.), Bibliothek Köln Erzbischöfliches Priesterseminar Bibliothek r
Ort: Köln (Deutschland)
Art: Priesterseminar
Fertiggestellt/Eröffnet: 17. Jh. / 1827
Verlag: Selbstverlag des Priesterseminars
Signatur: 31106
Gelaufen: 1932

Die Ansichtskarte zeigt die Bibliothek des Priesterseminars Köln, das sich zwischen 1827 und 1929 im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Marzellenstraße befand. Das 1544 gegründete Jesuitenkolleg Sankt Mariä Himmelfahrt war die erste Niederlassung der Jesuiten in Deutschland. Die Kirche und Kolleggebäude in der Marzellenstraße waren zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut worden. Als Papst Clemens XIV. den Orden 1773 auflöste, fielen die Gebäude an die Stadt Köln und wurden während der französischen Zeit von einer Schule genutzt, bevor 1827 das Priesterseminar einzog. 1895 wurde es umfassend renoviert. Als das Gebäude zu eng wurde und außerdem der Lärm des nahegelegenen Bahnhofs die Arbeit störte, wurde das Seminar 1924 in das 20 km entfernte Bensberg verlegt; 1957 erfolgte ein Neubau in der Eintrachtstraße (heute Kardinal-Frings-Straße). Das ehemalige Jesuitenkolleg in der Marzellenstraße wurde zwischen 1949 und 1979/80 rekonstruiert und beherbergt heue das Erzbischöfliche Generalvikariat.

Link: Jesuitenkolleg Sankt Mariä Himmelfahrt
Link: Priesterseminar Köln – Geschichte

Jüchen: Schloss Dyck

Jüchen: Schloss Dyck, Kleine Bibliothek
Juechen_Schloss_Dyck_Bibliothek_r Ort: Jüchen (Deutschland)
Art: Adelsbibliothek
Person: Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck
Verlag: Hoven-Schmidt, Krefeld
Bemerkung: Kupfertiefdruck
Datierung (Karte): ca. 1920er Jahre

Schloss Dyck ist ein Wasserschloss, das sich mehr als 900 Jahre lang im Besitz der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck befand. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ Ernst Salentin zu Salm-Reifferscheidt die ursprüngliche Burg zu einer Vierflügelanlage ausbauen, weitere Erweiterungen folgten im 18. Jahrhundert. Wichtige Impulse verdankte Schloss Dyck dem bedeutenden Amateur-Botaniker Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773-1861), der mehrere botanische Werke verfasste, darunter ein Verzeichnis der Pflanzen in den Anlagen von Schloss Dyck („Hortus Dyckensis“) sowie ein Kakteen-Buch. Er ließ den Park im Stil des englischen Landschaftsgartens umgestalten und legte eine bedeutende Bibliothek an. Bei Versteigerungen in den Jahren 1992 und 1993 wurden große Teile der Bibliothek zerstreut, was bei Experten auf scharfe Kritik stieß.

Link: Martin Wolthaus: Schloss Dyck
Link: Eigenhändige Zeichnung von Joseph Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck

Köln: Archiv und Bibliothek

Köln: Städtisches Bibliothek- und Archivgebäude
koeln_r Ort: Köln
Art: Öffentliche Bibliothek
Baustil: Neogotik
Architekt: Friedrich Carl Heimann
Fertiggestellt/Eröffnet: 1897
Verlag: J. A. Plasman
Datierung (Karte): um 1900

 Das repräsentative neogotische Gebäude am Gereonskloster 12 („Städtisches Bibliothek- und Archivgebäude“) wurde 1897 eingeweiht. Der Architekt war der Kölner Stadtbaurat Friedrich Carl Heimann, ein Schüler des Architekten Julius Carl Raschdorff. Es beherbergte gleichzeitig Stadtarchiv und Stadtbibliothek. Prächtigster Raum war der Lesesaal im Erdgeschoß. Nachdem 1971 Archiv und Bibliothek aus dem Gebäude auszogen, gehörte es dem Gerling-Konzern, bis es im Jahr 2014 zu einem Hotel umgebaut wurde.

 Link: Friedrich Carl Heimann Gesellschaft

Essen: Stadtbücherei

Essen: Stadtbücherei und Schauspielhaus essen_r
Ort: Essen
Art: Öffentliche Bibliothek
Baustil: Moderne
Architekt: Georg Metzendorf und Jacob P. Schneider
Fertiggestellt/Eröffnet: 1930
Signatur: 9274/6813
Bemerkung: Bromsilber-Imitation
Gelaufen: 1939

Das Gebäude in der damaligen Hindenburgstraße war gleichzeitig Eingang zum Schauspielhaus. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört.

Link: Geschichte der Stadtbibliothek Essen